Aktuelle News – Fahrzeuge & Hersteller

Sileo - Produktion schnellstmöglich fortsetzen


Bei einem Großbrand wurden am letzten Augustwochenende die Sileo-Fertigungsanlagen in Salzgitter-Watenstedt schwer beschädigt. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde eine Produktionshalle für Komponentenbau, Antriebe, Ladeinfrastruktur und Lagerhaltung durch den Brand zerstört. Dabei konnten auch vier Kundenbusse und drei Versuchsfahrzeuge nicht vor dem Feuer gerettet werden.
Nach einer ersten vorläufigen Schadenseinschätzung haben Geschäftsführung und Management bereits die ersten Schritte zur Fortsetzung der Produktion geplant und eingeleitet. Ein Teil der Fertigung kann in einer weiteren Produktionshalle in Salzgitter fortgeführt werden. Zusätzlich wird man auf die Standorte in der Türkei zurückgreifen können. Zulieferer haben ebenfalls ihre sofortige Unterstützung bei der Wiederaufnahme der Produktion angeboten.
Unternehmensgründer Murat Bozankaya zeigt sich überzeugt, bestellte Fahrzeuge möglichst schnell ausliefern zu können. „Wir planen wegen der großen Nachfrage im In- und Ausland seit einiger Zeit die Erweiterung unserer Produktion. Diese Pläne werden wir nun zeitnah umsetzen. Dafür nutzen wir auch bereits vorhandene Kapazitäten in unserem Partnerwerk in der Türkei. Wir sind bereits mit allen Kunden und Interessenten im Kontakt.“
Die Sileo GmbH wird sich trotz dieser Herausforderungen auch wie geplant auf der Busworld in Kortrijk präsentieren, dort will man den Doppelgelenkbus S 24 vorstellen.
Erst kürzlich hatte Sileo einen Auftrag der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH über fünf S 12 und fünf S 18 verbuchen können, in Deutschland ist man bei Ebussen Marktführer.    pm/DH

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Zentralstation für Gebrauchte

Extra Platz für extra Busse hat Scania Deutschland in seinem Gebrauchtwagenzentrum in Willich geschaffen. Auf 8.000 Quadratmetern sind nun über hundert gebrauchte Omnibusse zentral untergebracht, die meisten davon sind Scania. Stadt-, Überland- und Reisebusse können hier frei begutachtet, Probe gefahren und zuletzt mit optional wählbaren Garantien gekauft werden. Bis zu drei Jahre alte Scania profitieren von verlängerbaren Reparatur- und Wartungsverträgen, wenn ihr Vorbesitzer schon einen R&W-Vertrag unterzeichnet hatte. Andernfalls kann auch ein Antriebsstrang-Reparaturvertrag abgeschlossen werden.

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Deutsche Post DHL Group und Ford gemeinsamer E-Transporter

Der Autohersteller Ford baut mit der Firma Street Scooter einen maßgeschneiderten E-Transporter den Work XL für die Deutsche Post DHL Group. Die Basis liefert Ford mit dem Transit-Fahrgestell, das mit Fahrerkabine in der Türkei gefertigt wird, nach Aachen. Dort ist der Sitz der Firma Street Scooter die neben dem Kastenaufbau die Fahrzeuge auch mit einem batterieelektrischen Antriebsstrang ausstattet. Das Lithium-Ionen-Akkupack ist modular aufgebaut, zur Verfügung stehen Kapazitäten von 30, 48  und 90 kWh. Je nach Batteriegröße können die Fahrzeuge eine Reichweite von bis zu 200 Km bewerkstelligen. Sie haben eine Höchstgeschwindigkeit von 85 km/h.

Geplant ist bis Ende 2018 2.500 dieser Street Scooter Work XL auf der Straße zu haben.

Vorgesehen ist die Fahrzeuge, nach 2018 die E-Fahrzeuge auch an Drittkunden zu verkaufen. Für Verkehrsbetriebe die sich dem Thema Elektromobilität angenommen haben wäre der Street Scooter Work XL als Servicefahrzeug durchaus geeignet.  Mit einer Stehhöhe von ca. 2,20 m und einer Zuladung von 1,35 to würde sich der Work XL durchaus auch für eine Busversion eignen, doch soweit denken die Beteiligten noch nicht; erst einmal soll der Bedarf der Post befriedigt werden.

Im Programm hat die Firma Street Scooter auch die kleineren Kastenwagen Work und Work L die bereits seit 2014 bei der Deutschen Post im Einsatz sind und die auch schon jetzt an Dritte verkauft werden.

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Neuer Tourismo läuft vom Band

pm/OSNachdem die neue Generation des erfolgreichen Tourismo im Juni in Brüssel internationalen Journalisten und Kunden mit großer Show präsentiert wurde, ist nun der erste Reisehochdecker (RHD) in Hosdere (Türkei) vom Band gelaufen. Es handelt sich hierbei um einen 12,3 m langen Zweiachser. Der Reisebus der ohnehin schon mit vielen Sicherheitssystemen ausgestattet ist, kann auf Kundenwunsch ab nächstem Frühjahr mit einem Notbremsassistenten der vierten Generation (ABA 4) ausgestattet werden. Der Notbremsassistent reagiert auf stehende Hindernisse und hat als zusätzliches Feature eine Fußgängererkennung.  

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IBC-International Bus Competition erfolgreich abgeschlossen

Wieder einmal trafen sich die Journalisten und Hersteller zu einem Vergleichtest dem IBC in München. In diesem Jahr sollte das Augenmerk auf Low Entry Busse gelegt werden. In Startpositur begaben sich die Hersteller Iveco mit dem Crossway LE, Setra mit dem S 415 LE business, Solaris mit dem Urbino 12 LE und VDL mit dem Leichtbaubus Citea LLE-12/255 der als einziger mit einer Start/Stopp Funktion ausgestattet war. Die Ergebnisse des harten und intensiven einwöchigen Test werden wir in einer der nächsten Hefte veröffentlichen.

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