Aktuelle News – Fahrzeuge & Hersteller

Setra-Produktoffensive

Im zweiten Halbjahr 2014 wird Setra noch mit etlichen neuen Modellen und Varianten vorfahren: Das Angebot der HD-Ausführungen in der Comfort-Class 500 wird um den 10,5 m langen Clubbus S 511 HD und den 15 m langen Dreiachser S 519 HD ergänzt. Neu ist zudem die MD-Reihe (Mitteldecker), eine um rund 20 cm niedrigere Produktlinie. An den Start gehen hier der 12,3 m lange S 515 MD und der 13,1 m lange S 516 MD. Auf dem Setra-Foto sind diese vier neuen Mitglieder der Comfort-Class 500 zu sehen.

Als weitere Premiere steht außerdem noch die Vorstellung des Setra Low Entry aus der Business-Reihe an.

 

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Höchstzuverlässig

Den Startschuss für eine neue Omnibusfamilie für robusten Einsatz hat Volvo in Indien gegeben: Die neuen UD-Baureihe (Ultimate Dependability = höchste Zuverlässigkeit) umfasst Stadt- und Reisebusse, die speziell für Wachstumsmärkte konzipiert worden sind.

Die Markteinführung der UD-Busse erfolgt zunächst in Indien, die Ausweitung auf weitere Wachstumsmärkte findet im Lauf der kommenden Jahre statt.

 

"Das angestrebte Zielsegment weist ein hohes Wachstumspotenzial auf. Bereits in der Vergangenheit hatten UD-Busse eine starke Markenpräsenz in Japan und Südostasien. Jetzt geben wir den Bussen ein neues, modernes Erscheinungsbild und passen sie gezielt an die Marktanforderungen in Indien und anderen Wachstumsmärkten an", erklärt Akash Passey, Senior Vice President für den Omnibusbereich innerhalb der Volvo Group und verantwortlich für internationale Märkte einschließlich Asien.

Mit der Marke UD Buses will die Volvo Group ihren Kundenstamm erweitern, ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern sowie ihre Wachstumschancen in Indien und anderen Wachstumsmärkten deutlich erhöhen. Das neue Omnibusprogramm umfasst sowohl Stadt- als auch Reisebusse.

 

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Kräftebündelung

Zum 1. Januar 2014 hat die Volkswagen Financial Services AG die MAN Finance International GmbH erworben. Dieser Schritt soll dazu dienen, beide Finanzierer weiter zu stärken und Synergien auszuschöpfen. MAN Finance bleibt nach wie vor exklusiver Absatzförderer der MAN Truck & Bus AG, das Portfolio umfasst Finanzierungs-, Leasing- und Mietaktivitäten für Busse und Lkw. Vom weiteren Ausbau der Finanzdienstleistungsaktivitäten in diesem Bereich verspricht man sich nicht zuletzt eine Förderung der Absatzziele der Marke MAN. Außerdem erhält MAN Finance über die neue Mutter Zugang zu weiteren Märkten.

Die Volkswagen Financial Services AG mit Sitz in Braunschweig ist eine hundertprozentige Tochter der Volkswagen AG. Weltweit sind 9.147 Mitarbeiter für die Volkswagen Financial Services AG tätig, die Bilanzsumme betrug zum 30. Juni 2013 fast 88 Mrd Euro.

Die MAN Finance International GmbH beschäftigte zum 30. Juni 2013 insgesamt 515 Mitarbeiter, die Bilanzsumme belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 3,4 Mrd Euro.

 

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Neuer Mann bei MAN

Zur Jahresmitte wird Jan Aichinger bei MAN die Position des Vertriebsleiters Omnibusse weltweit für die beiden Marken MAN und Neoplan übernehmen. In dieser Funktion berichtet er direkt an Rudi Kuchta, den obersten Buslenker bei MAN. Aichinger kommt von Daimler Buses, wo er mehrere leitende Positionen im weltweiten Omnibusvertrieb bekleidet hatte. Zuletzt war er Chef von Evobus Großbritannien. Ursprünglich ist er allerdings ein Neoplan-Gewächs, wie viele in der Branche begann er seine Laufbahn als Verkäufer bei der Stuttgarter Traditionsmarke.

 

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Eigene Wege

Bisher baut Daimler im Werk Düsseldorf neben den eigenen Sprinter-Modellen auch den Volkswagen Crafter, der bis auf die Motorisierung und kosmetische Änderungen am Äußeren weitgehend baugleich ist. Diese Zusammenarbeit hat Daimler im vergangenen Jahr aufgekündigt, da man die Kapazitäten für eigenes Wachstum benötigt. Also war VW in Zugzwang.

Jetzt hat man sich entschieden, den Nachfolger des Volkswagen Crafter ab 2016 in Polen zu fertigen. Dazu wird in Wrzesnia in der Woiwodschaft Wielkopolska in der Nähe des bisherigen VW-Standorts Posen ein neues Werk entstehen, das im zweiten Halbjahr 2016 den Betrieb aufnehmen soll. Mit dem Neubau schafft die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge mindestens 2.300 neue Arbeitsplätze.

"Mit der Entscheidung, den Crafter in Polen zu bauen, stellen wir die Weichen für die strategische Neuorientierung unserer leichten Nutzfahrzeuge", sagt Dr. Leif Östling, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, verantwortlich für den Bereich Nutzfahrzeuge.

Das neue Werk in Wrzesnia wird nach Posen der zweite Standort von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Polen. Seit mehr als zehn Jahren rollt dort bereits der Stadtlieferwagen Caddy vom Band. Das künftige Fabrikgelände besteht aus Karosseriebau, einer Lackiererei sowie der Endmontage. Der Baubeginn ist für Ende 2014 geplant. Die Produktion soll im vierten Quartal 2016 beginnen.

In der Branche wird gemunkelt, dass die neue Crafter-Reihe nach oben ergänzt werden soll; an diesem Projekt arbeitet VW gemeinsam mit MAN. Durch eine Verbreiterung der Angebotspalette könnte man eine bessere Auslastung des neuen Werks erreichen.

 

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